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Arrrrriba Arriba Mexico

oder „stay calm and drink Tequila“!

Raus aus dem Winter, rein in die Sonne! Als Sonnenkind gibt’s für mich nichts Schöneres als dem Winter zu entfliehen und während der kalten Jahreszeit Urlaub im Süden zu machen. Egal wohin, Hauptsache warm und weit weg ist die Devise! Janina und ich hatten die Schnauze voll vom kalten Deutschland!

Im Internet buchen wir also einen Gabelflug: Frankfurt – Mexico City und von Cancun zurück nach Frankfurt. Und dann geht’s mit nur 9kg Gepäck auch schon los ins Abenteuer! Was braucht man in Mexiko schon, außer einen Bikini?

Insgesamt 21 Tage waren wir bei unserer Rundreise durch Mexico unterwegs.

 

  1. Mexiko City

Stayinn Barefoot Condesa

Wir landen spät nachts in Mexico City und ergattern direkt ein Taxi, das uns zu unserer ersten Unterkunft ins Stayinn Barefoot Condesa bringen soll. Das erweist sich als schwierig, da der Taxifahrer keine Ahnung hat wo wir hinmüssen und außerdem kein Englisch spricht. Tipp #1 in Mexico: So gut wie niemand spricht Englisch. Man muss sich also mit spanisch durchschlagen, vor allem in den weniger touristischen Gebieten.

Unser Hostel ist super günstig und wir fühlen uns sofort wohl. Noch am selben Abend buchen wir für den nächsten Tag eine Tour mit vier anderen Touris zu den Pyramiden Teotihuacan. Die Pyramiden sind atemberaubend und viel größer, als wir sie uns vorgestellt haben.

Außerdem machen wir in Mexico City noch einen Abstecher zu den schwimmenden Gärten in Xochimilco und ins Künstlerviertel Coyoacan. In Xochimilco werden wir ordentlich abgezockt und bezahlen pro Person, was man eigentlich zu zweit bezahlt. Tipp # 2: Sich im Voraus über angemessene Preise informieren und beim Verhandeln hart bleiben! Die Händler lassen sich den Tourismus sowieso nicht entgehen!

 

  1. Tuxtla

Best Western Palmareca Hotel & Suites

Wir entscheiden uns für einen Billigflug für nicht mal 100€ nach Tuxtla. Der dauert gerade mal 1,5 Stunden und spart uns eine Menge Zeit. Dort machen wir eine Bootsfahrt durch den Canon del Sumidero.

Die über 1.000 Meter tiefe Schlucht ist eine der Hauptattraktionen in Chiapas und ist als Naturwunder im Nationalpark Canon del Sumidero geschützt. Mit einem kleinen Schnellboot fährt man zwischen den Felswänden durch die Schlucht, vorbei an Wasserfällen und Felsformationen und kann mit etwas Glück sogar Krokodile beobachten.

Der Canon war super, ansonsten hat Tuxtla allerdings leider nicht viel zu bieten. Ein kurzer Zwischenstopp reicht also völlig aus!

 

  1. San Cristobal de Las Casas

San Cristobal de Las Casas ist eine farbenfrohe, traditionelle mexikanische Stadt aus dem Bilderbuch. Allerdings liegt das kleine Hippie-Dorf auf einer Hochebene, und hier ist es ziemlich frisch. Sollte man hier einen Zwischenstopp planen: Tipp # 3: Warme Klamotten machen auch in Mexico Sinn!

Mit dem Nachtbus geht es weiter nach Palenque. Wir kommen kurz vor knapp an der Busstation an und fragen uns schon, ob wir ihn verpasst haben! Aber Tipp # 4 hat uns gelehrt: Es gibt keinen Grund nervös zu werden, wenn die Busstation wie ausgestorben wirkt – es geht auf jeden Fall pünktlich los. Die Mexikaner sind eben genau so last-minute, wie wir!

 

  1. Palenque

Mitten im Dschungel machen wir noch einen Abstecher zu den angeblich schönsten Wasserfällen in Mexiko: Agua Azul. Am Ufer führt ein Pfad entlang an glasklarem, türkisblauen Wasser  aufwärts zu den Wasserfällen. Wem’s zu anstrengend wird, kann sich jederzeit in einem der Wasserbecken abkühlen und ne Runde schwimmen. Tipp # 4: Je weiter man hoch wandert, desto weniger Mitschwimmer gibt es und man hat teilweise sogar ein Schwimmbecken ganz für sich allein!

 

  1. Laguna Bacalar

Rancho Encantado

Laguna Bacalar ist ein absoluter Geheimtipp und daher etwas schwer zu erreichen, da nur wenige Busse dort halten. Wir sind zufällig darauf gestoßen, weil es auf der Karte so interessant aussah und wir auf dem Weg nach Tulum noch einen Zwischenstop einlegen wollten. Tipp # 5: Neue Wege gehen lohnt sich: Difficult roads often lead to beautiful destinations!  Das Hotel „Rancho Encantado“ war der absolute Hammer! Direkt an der Lagune kann man super entspannen und kostenlos mit Tretbooten oder Kanus die Buchten erkunden. Ab jetzt ist Entspannung angesagt!

 

  1. Tulum

Coco Tulum

Endlich Strand! Und was für einer! Stück für Stück kommen wir auf unserer Reise dem Paradies ein Stück näher und als wir es endlich vor Augen haben ist es noch viel schöner als wir es uns hätten erträumen können! Wir kommen im Coco Tulum unter. Die Anlage besteht aus vielen kleinen Cabanas, allesamt mit Meerblick. Die kleinen Hütten bestehen alle aus einem großen Raum, klein und schnuckelig und es gibt ein Gemeinschaftsbad für alle – allerdings das Schönste, das ich bis jetzt gesehen habe! Wir genießen zwei Tage den Strand in vollen Zügen, legen die Füße hoch, essen leckeren Fisch und relaxen, was das Zeug hält. Tipp # 6: Entspannung muss in jedem Urlaub einen sicheren Platz haben!  Dann packt uns aber doch wieder die Neugierde und wir buchen einen Trip nach Coba und zu ein paar Cenoten – dafür ist die Halbinsel Yukatan bekannt und man sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen!

Nach einem langen, aufregenden Tag kommen wir totmüde in unserem Cabana an und obwohl der Abend noch jung ist fallen wir direkt ins Bett und schaffen es auch nicht mehr raus. Mitten in der Nacht wache ich dann auf, weil ich ganz dringend auf die Pipibox muss. Unser Cabana hat eine große Schiebe-Glasfront, keine Fenster. Die schließen wir nachts ab – sicher ist sicher. Als ich gerade den Schlüssel ins Schloss stecke wacht Janina auf, weil sie auch aufs Klo muss und als sie gerade aufsteht hören wir nur ein lautes „KNACK“ und müssen mit Erschrecken feststellen, dass der Schlüssel abgebrochen ist – und damit auch unser Kontakt zur Außenwelt! UND ZUM KLO! Tipp # 7: Immer einen Ersatzschlüssel parat haben!

 

  1. Playa del Carmen

Coco Cabana

In Playa del Carmen sind wir vom Strand ein bisschen enttäuscht – vielleicht auch nur, weil wir gerade aus dem Paradies kommen. Hier ist alles viel touristischer, das Meer nicht so sauber und klar und der Strand ist fast ausschließlich von großen Hotelanlagen belagert.

Deshalb buchen wir eine Schnorcheltour zum Paradise Beach. Dort gibt es eine Green Turtle Farm, die sich um die Aufzucht und den Schutz der Tiere bemüht. Dort konnten wir auf Tuchfühlung mit Schildkröten und Teufelsrochen gehen, definitiv eines der Highlights unserer Reise! Tipp # 8: Vorher genau informieren, welche Organisationen wirklich um das Wohl der Tiere bemüht sind!

Am nächsten Tag ist dann der Urlaub für mich von einer Sekunde auf die nächste vorbei. Gerade noch mit Green Turtles geschwommen, liege ich im Bett mit 40° Fieber und Magen-Darm. Ich weiß bis heute nicht, mit was ich mir den Magen verdorben habe, aber mir ging es selten im Leben so elend! Ich gehe davon aus, dass ich ausversehen etwas Leitungswasser getrunken habe. Tipp # 9: Niemals Leitungswasser, nicht mal zum Zähneputzen! Das Hotel war super süß, hat mich die nächsten zwei Tage mit Reis und Hühnersuppe versorgt und mir einen Arzt empfohlen, den ich schließlich auch aufsuchen musste. Sonst hätte mich wahrscheinlich niemand ins Flugzeug gelassen.

 

  1. Cancun

Da Playa del Carmen schon nicht so unser Ding war, haben wir den Stop in Cancun übersprungen und hier deshalb nur den Flughafen gesehen. Dort gab’s aber dafür noch ein ordentliches Tequila-Tasting, zumindest für Janina, ich war dafür noch nicht fit genug. Tipp # 10: Niemals ohne Tequila nach Hause fliegen!

 

Fazit: Die Medien berichten von Drogenkriegen, Entführungen, Schießereien und korrupten Polizisten – doch wir haben uns zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Mexico ist wunderschön, wir haben tolle Leute kennengelernt und ich weiß jetzt sicher, dass es Zeit für den Tauchschein wird!

Mexico hat so viel zu bieten, dass die Zeit viel zu kurz war. Es gibt noch so viel zu entdecken und zu besichtigen, dass ich definitiv zurückkomme um dort noch mehr Zeit zu verbringen.

Hasta luego – Mexiko!

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